Der Eierschalensollbruchstellenverursacher

Eierschalensollbruchstellenverursacher sind mechanische Helfer, die das Öffnen eines gekochten Frühstückseis übernehmen. Sie vermeiden damit die sonst bald überall rund um die Teller auf der hübsch gedeckten Tafel verstreuten Eierschalenbröckchen oder ein Bekleckern der Tischdecke mit austretendem Wasser oder Eigelb. Das ist besonders bei einer festlich gedeckten Ostertafel, mit der man sich doch solche Mühe gegeben hatte, immer wieder ein ausgesprochenes Frusterlebnis.
Nun gibt es Eierköpfer ja schon seit mehr als hundert Jahren. Zwei Varianten haben sich durchgesetzt, zum einen der Eierköpfer mit Scherenmechanismus und zum anderen der Eierköpfer mit exzentrischen Klingen. Mehr darüber lesen Sie in unserem Artikel „Der Eierköpfer: Die elegantere Art das Frühstücksei zu öffnen“ . Wesentliche Neuerungen hatte es im Verlauf fast eines ganzen Jahrhunderts nicht gegeben. Das änderte sich erst 1999. Damals fragten sich Markus Roling und Volker Zitzmann von der Rosenheimer Designagentur Take 2, ob man ein Ei nicht auch mit Hilfe der Schwerkraft öffnen könnte, und aus dem Gerät ein kleines Designspektakel machen könnte. Ihr Spezialgebiet nämlich war die Nutzung physikalischer Phänomene für die Schaffung anspruchsvoller aber nützlicher Gegenstände mit hohem Spaßfaktor und funktionalem Design. Das kreative Brainstorming ergab die Idee zum mittlerweile legendären Eierschalensollbruchstellenverursacher „Clack“.
Diese innovative Produktidee macht den alltäglichen Vorgang des Eieröffnens zum Erlebnis, der „Clack“ machte Furore, denn er ist ausgesprochen ansehnlich. So ziert er nicht nur jeden Frühstückstisch, auch als kleine Designskulptur, die wie eine edle Glocke am Stiel aussieht, taugt er genauso zum Blickfang auf dem Sideboard oder dem Regal, und das am schönsten als kleine Dreiergruppe.

Eierschalensollbruchstellenverursacher

Trotz aller Ästhetik folgt beim Eierschalensollbruchstellenverursacher „Clack“ die Form der Funktion und nicht umgekehrt. Die glockenförmige Metallkappe des Geräts umschließt den Kopf des Eis. Ein Kugelgewicht am Führungsstab wird freigegeben, saust hinab und die Kante der Metallkappe verursacht eine Bruchstelle. Die eigentliche Arbeit macht also die Schwerkraft.
Der praktische Helfer ist demgemäß ganz einfach zu handhaben. Man fasst den Eierschalensollbruchstellenverursacher am langen Stiel und setzt die glockenartige Metallkappe auf die Spitze des Eis. Je nach Modellvariante ziehen Sie nun die Schlagkugel einfach hoch und lassen Sie dann einfach fallen, oder Sie betätigen die Zugfeder am Griff oben. In jedem Fall macht es nur kurz „clack“ und schon hat die Eischale rundum die gewünschte Bruchstelle. Nun können Sie mit dem Messer den Kopf des Eis ganz leicht abheben. Einfach, sauber und mit Überraschungseffekt – Ihre Frühstücksgäste werden staunen.
Garantiert wird keiner Ihrer Besucher das Ei noch von Hand abpellen wollen, sondern geduldig warten, bis er an der Reihe ist, und den kleinen Helfer selbst benutzen kann. So kann der handliche Eierschalensollbruchstellenverursacher sogar ein ausgesprochener Spaßverursacher und Gute-Laune-Verstärker am Frühstückstisch sein. Die Sache hat nur einen Haken: Das kleine Ding ist so faszinierend, dass Ihre Kinder einen eigenen „Clack“ haben wollen, auch wenn sie das Wort Eierschalensollbruchstellenverursacher kaum aussprechen können und schon gar nicht verstehen. Er ist eben auch ein Spielzeug für Groß und Klein und deshalb zudem ein pfiffiges Geschenk, ja er hat sogar unter den Sammlern schon eine beachtliche Anzahl Fans gefunden, denn es gibt ihn längst in den verschiedensten Ausführungen.

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