Die Eieruhr: Retrolock, Design oder Präzision?

Die Eieruhr - alternativlos?

Soviel wissen Sie als unser Leser nun ja schon: Beim Eierkochen ist die Kochzeit das entscheidende Kriterium und die muss natürlich gemessen werden.
Mit welchem Zeitmesser das geschieht, ist ganz von der eigenen Vorliebe für Verspieltes oder dem Faible für Edelstahl abhängig und natürlich vor allem von der persönlichen Einstellung zur Perfektion und Präzision. Natürlich geht das auch mit der Armbanduhr. Dabei aber muss man ganz schön aufpassen und darf sich nicht ablenken lassen. Also wäre vielleicht doch eine Eieruhr ein praktisches Küchenzubehör, das man ja auch noch anderweitig verwenden kann.

Der Kurzzeitmesser als Eieruhr

Der Kurzzeitmesser ist vielseitig verwendbar, ob es nun die Kochzeit für Eier, Kartoffeln, den Sonntagsbraten oder einen leckeren Kuchen ist, man kann damit jeden Zeitraum zwischen bis zu 60 – 120 Minuten messen. Man stellt den Kurzzeitmesser also ein und wartet darauf, dass nach Ablauf der Zeit der mehr oder weniger laute Signalton zu hören ist.
Eine handelsübliche Eieruhr.
Eine handelsübliche Eieruhr.
Es gibt solche Eieruhren in allen nur denkbaren Farben, Formen und Variationen. Ob sie aus Kunststoff sind, ganz schick in Edelstahl, irgendwelche lustige Figuren, ob als Ei, als Huhn oder Tortenstück - immer zählen Kurzzeitwecker die Zeit rückwärts von 120 oder 60 bis 0 und geben einen Signalton von sich, wenn die Zeit abgelaufen ist. Die Zeit ist dabei nur auf die Minute genau einzustellen, genauer geht es nicht, denn die Zeitmarken auf der Zeitmessskala geben das nicht her.
Auch wenn das Design solcher Eieruhren noch so schick sind, Präzision ist dabei nicht möglich. Wenn Sie mal all die Faktoren bedenken, die ausschlaggebend sind, ob Ihre Frühstückseier perfekt gekocht sind oder nicht, wenn Sie es damit Ernst meinen, werden Sie mit einem Kurzzeitwecker als Eieruhr nicht glücklich werden.

Die digitale Eieruhr

Wesentlich genauer einstellbar sind da kleine digitale Eieruhren, Stoppuhren oder digitale Kurzzeitmesser. Sie sind weder schön und noch lustig, und auch nichts, was die Küche dekoriert. Jedoch sind sie nicht nur leichter ablesbar, sondern ermöglichen eine sekundengenaue Vorgabe bei der gewünschten Kochzeit. Wer es also genauer nimmt und Faktoren wie die Ortshöhe beim Eierkochen ebenso in die Berechnung der optimalen Kochzeit einfließen lässt, wie Gewicht und Größe des Eis, wird diese Präzision zu schätzen wissen. Diese Uhren sind nichts anderes als Timer oder Stoppuhren. Meist kommen diese Küchentimer ganz ohne verspieltes oder edles Design und auch nicht als kleine, lustige Figuren, sondern ganz schlicht im Technik-Look daher.

Ist der Eierkocher die beste Eieruhr?

Aber kennen Sie auch dies? Eine kleine Ablenkung, ein Ruf aus dem Wohnzimmer, die Türglocke klingelt, das Telefon läutet und wie magnetisch davon angezogen, läuft man los. Die Eier sind vergessen, der Blick auf die Uhr – oh nein, die Startzeit ist vergessen …. Auch mit einer Eieruhr kann es dann passieren, dass man sie schlicht nicht hört. Als Kommentar gibt es aus dem Wohnzimmer Kommentare wie: Eier zwanzig Minuten gekocht, und noch immer sind sie nicht weich …
Das soll Ihnen nie wieder passieren, auch wenn Sie sich schon mal leicht ablenken lassen? Die einfachste und sicherste Lösung ist dann vielleicht der Eierkocher. Sie schalten die gewünschte Kochzeit ein, oder geben mit dem Messbecher die nötige Wassermenge ein und los geht's. Da kann garantiert nichts passieren, denn ein Eierkocher schaltet automatisch ab, wenn die Kochzeit um ist.

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